Renate Bartels

Heilpraktikerin

für

Psychotherapie

Hypnose

 

Die Hypnosetherapie ist das älteste uns bekannte Therapieverfahren überhaupt. Keilschriften aus den Ländern an Euphrat und Tigris belegen, dass die Sumerer bereits im vierten Jahrtausend vor Christus die Hypnose kannten und anwendeten.

 

Heute ist die Hypnosetherapie auch bei uns in Deutschland wissenschaftlich anerkannt (Gutachten des „Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie“ vom 27.03.2006). Außer der Hypnosetherapie ist in Deutschland nur noch die kognitive Verhaltenstherapie wissenschaftlich anerkannt, da nur bei diesen beiden Therapieverfahren die Wirksamkeit empirisch nachgewiesen werden konnte. Für die Hypnose bedeutet das, dass man heute weiß, mit welchen Methoden man welche Ergebnisse erzielt und unter welchen Gegebenheiten Hypnose „funktioniert“. Und dass sie funktioniert ist sicher, auch wenn noch nicht gänzlich geklärt werden konnte, warum es so ist.

 

Wie funktioniert nun Hypnose?

Der hypnotische Zustand ist ein Trancezustand, wie man ihn aus vielen Situationen im Alltag kennt. Immer wenn die Aufmerksamkeit gebunden ist, entsteht Trance.

 

Hypnose hat nichts zu tun mit Schlaf oder Entspannung. Auch wenn man diese Begriffe in der Hypnose verwendet, tut man das nur, weil das Unbewusste diese Begriffe mit dem hypnotischen Zustand assoziiert. Physiologisch ist es aber nicht richtig. Diesen Zustand kann man mit verschiedenen Techniken aktiv einleiten. Ich arbeite in der Therapie vielfach mit einer Methode, die sehr körperorientiert ist, weil diese Methode allgemein als sehr angenehm empfunden wird und sie überhaupt keinen Stress aufbaut. Man rutscht sozusagen automatisch in die hypnotische Trance, wobei man die ganze Zeit voll bei Bewusstsein ist, nur die Aufmerksamkeit ist ganz nach innen gerichtet. Man ist also zu keiner Zeit hilflos oder dem Hypnosetherapeuten ausgeliefert! Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden!

 

Was passiert in der Hypnose im Gehirn?

Die Gehirnströme senken sich herab, auf eine Frequenz, die wir Alpha-Zustand nennen. Das ist der Zustand, in dem die Menschen auch in der Lage sind über glühende Kohlen zu laufen. Das funktioniert, weil in diesem Zustand die linke Gehirnhälfte (Sitz des Verstandes, zuständig für z.B. logisches Denken) als, wovon man in der Hypnosetherapie spricht, „kritischer Faktor“ ausgeschaltet ist. So kommt man dann an die rechte Gehirnhälfte (Sitz der Psyche, der Erinnerungen, alten Muster, des Unterbewusstseins). Und genau da muss man hin, um dann Veränderungen bewirken zu können. Denn alles, was man über den Verstand machen kann, könnte jeder selbst verändern.

 

In diesem Trancezustand arbeitet man im Unterbewusstsein, je nach Problematik, mit verschiedenen Techniken, die alle zum Ziel haben, den Jetztzustand so zu verändern, wie Sie es für sich wünschen und brauchen.

 

Wichtig!

Es muss sich etwas verändern dürfen! Wenn sich nichts verändern darf, bleibt alles wie bisher und es wird nichts besser.

 

Bedenken Sie bitte, dass ein Therapeut Sie auf Ihrem Weg unterstützt und gemeinsam mit Ihnen Lösungswege erarbeitet. Er wird Ihnen keinen Ratschlag geben, wie Sie Ihren Weg gehen sollten. Denn, es ist Ihr Lebensweg und Sie sind auch der Gestalter. Therapie kann immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sein und sollte auch als solche verstanden werden.

Die klinische Hypnosetherapie ist ein Kurzzeittherapieverfahren, das rein lösungsorientiert arbeitet. Trotzdem findet man in der Arbeit oftmals automatisch die Ursache. In der Regel benötigt man zwischen 6 und 8 Stunden. Es gibt auch Indikationen, die zeitaufwendiger sind, wie z.B. oft bei Depressionen.

 

Indikationen von Hypnose sind u.a.:

  • Panik- und Angststörungen
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen
  • Hautprobleme
  • Traumata
  • Stress
  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsreduktion

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